Was war The Late Show with Stephen Colbert?

Ansicht des Eingangs des Ed-Sullivan-Theaters in New York mit Aufschrift Late Show

Von Anne Ulrich (@anneulrichtv)

Vor wenigen Tagen, am 21. Mai 2026, ging The Late Show with Stephen Colbert (CBS), zum letzten Mal on the air. Die USA verlieren damit eine wichtige Late-Night-Show, die großes Entertainment bot und der Trump-Regierung mit beißender Satire und klarer politischer Haltung entgegentrat. Was genau endet mit diesem Stück Fernsehgeschichte? Eine unvollständige Rekonstruktion.

„Eine rein finanzielle Entscheidung“

Die Vorgeschichte ist bekannt: Stephen Colbert erfuhr von seinem Produzenten, dass sein Arbeitgeber den Vertrag nicht verlängern werde, und gab dies in seiner Sendung vom 17. Juli 2025 bekannt. Offiziell lautete die Begründung, es sei „eine rein finanzielle Entscheidung“ gewesen. Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass CBS bzw. dessen Mutterkonzern Paramount dem quotenstärksten Trump-Kritiker im Late-Night-Fernsehen auf Druck des US-Präsidenten und der von ihm geführten Regierung die Fernsehbühne entzog. Trump hatte davor bereits mehrfach in sozialen Netzwerken gefordert (und sollte dies bis auf Weiteres auch beibehalten), Late-Night-Hosts wie Colbert, aber auch Jimmy Kimmel, Jimmy Fallon oder Seth Meyers abzusetzen. Er hatte außerdem angedroht, CBS zu verklagen, weil der Sender ein 60-Minutes-Interview mit Kamala Harris zu deren Gunsten bearbeitet habe. Um die Klage abzuwenden, zahlte Paramount dem US-Präsidenten 16 Millionen Dollar, was Colbert in seiner Sendung unverblümt als „big fat bribe“ kritisiert hatte. Die Zahlung stand nicht zuletzt in zeitlichem Zusammenhang zur geplanten Fusion von Paramount mit dem Film- und Medienkonzern Skydance im Juli 2025, die von der Medienaufsichtsbehörde FCC genehmigt werden musste. Diese steht seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit unter der Leitung von Hardliner Brendan Carr, der nur wenige Monate später das Network ABC offen (allerdings letztlich wirkungslos) dazu auffordern sollte, die Late-Night-Show Jimmy Kimmels abzusetzen.

Die Trump-Administration hatte also eine Drohkulisse geschaffen, welche die Entscheidungsträger bei CBS – in welcher Weise auch immer – dazu brachte, Colberts Vertrag nicht zu verlängern. Eine direkte Kündigung, wie sie im September 2025 bei Jimmy Kimmel Live! wenige Tage im Raume stand, war offensichtlich nicht vertretbar, so dass Colbert und sein 200-köpfiges Team die Arbeit zunächst unverändert fortsetzten, wohl wissend, dass im Mai 2026 damit Schluss sein würde. Dieser lange Abschiedszeitraum erlaubte es Colbert, seine Show zu einem würdigen Ende zu führen, bei dem sich nicht nur seine Kollegen aus dem Late-Night-Fernsehen, sondern auch unzählige Promis solidarisch zeigten. Bei der Verfasserin setzte das angekündigte Ende einen langen Trauerprozess, aber auch eine intensive Reflexion über die Bedeutung von Late-Night-Shows und politischer Satire im Fernsehen wie auch die gefährlichen Möglichkeiten regierungsseitiger Einflussnahme auf das Mediensystem einer Demokratie in Gang. Was also war The Late Show with Stephen Colbert?

Eine Celebrity-Talkshow zu nachtschlafender Zeit

The Late Show with Stephen Colbert war zunächst einmal eine US-amerikanische Late-Night-Show. Das Genre ist quasi so alt wie das Fernsehen selbst. Mit Broadway Open House und der Tonight Show (beide NBC) etablierte sich in den 1950er Jahren ein neuer Typus von Talkshows, der ab 23 oder 23:30 Uhr ausgestrahlt wurde und dem immer größer werdenden neuen Massenpublikum mit Humor und leichter Unterhaltung den Abend versüßen sollte. Gastgeber waren oft aus dem Radio bekannte Komiker, die in einem Eröffnungsmonolog das Tagesgeschehen ironisch kommentierten, prominente Gäste aus der Unterhaltungsbranche interviewten und dazwischen Sänger:innen und Musiker:innen auftreten ließen (vgl. Timberg 2002). Typisch für das Set ist der Schreibtisch für den Gastgeber, Sessel oder Sofa für die Gäste und ein Bereich neben der Bühne für die Showband und den Sidekick als Anspielstation und Relais zwischen Gastgeber, Studiopublikum und den Zuschauer:innen vor dem Bildschirm. An Shows wie diesen entwickelten die Soziologen Donald Horton und R. Richard Wohl 1956 das Konzept der parasozialen Interaktion und stellen etwa bei Late-Night-Host Steve Allen dessen Bemühungen heraus, die mediale Grenze zwischen Persona und Fernsehpublikum verschwinden zu lassen, indem die zeitliche (wir sind live, es kann jederzeit etwas Unvorhergesehens passieren) und räumliche Gemeinsamkeit (der Gastgeber mischt sich unter das Studiopublikum, um auch den Fernsehzuschauer:innen nahe zu kommen) betont werden. Die Personality der Hosts ist dabei der springende Punkt: gewitzt und leidenschaftlich, bodenständig genug, um dem Publikum als Identifikationsfläche zu dienen, aber dennoch auf Du und Du mit den Stars, und natürlich fest verankert in US-amerikanischen Werten, seiner Populär- und nicht zuletzt auch Konsumkultur – kommen die Gäste doch in der Regel nur, um ihr neuestes Produkt zu bewerben (ein Buch, ein Album, einen Film, eine Serie).

Titlecard der Tonight Show aus den 1980er Jahren (Wikimedia Commons)

Steve Allens Tonight Show ist die älteste Late-Night-Show, die bis heute bei NBC einen festen Programmplatz hat. Sie wurde von Jack Paar fortgeführt, sagenhafte 30 Jahre lange von Johnny Carson verantwortet, bevor sie Jay Leno (kurz unterbrochen von Conan O’Brien) übernahm und an Jimmy Fallon übergab, der sie seit 2014 präsentiert. CBS lancierte seine eigene Late Show erst in den 1990er Jahren, nachdem verschiedene frühere Versuche, Johnny Carson den Rang abzulaufen, gescheitert waren. 1992 allerdings nutzte CBS einen Konflikt David Lettermans mit seinem Haussender NBC und verpflichtete ihn für The Late Show, für die der Sender sogar eigens das Ed-Sullivan-Theater in New York kaufte und zum Late-Night-Studio umbauen ließ. Seither konkurrierten mehrere Late-Night-Shows um die Gunst des Fernsehpublikums; mit Politically Incorrect (1993) und der Daily Show (1996, beide Comedy Central) drängten weitere Late-Night-Shows mit Schwerpunkt auf Nachrichtensatiren auf den Fernsehmarkt und machten die Verbreiterung des Angebots und die Ausdifferenzierung des Publikums in der fernsehhistorischen Phase der multichannel transition manifest. (In dieser Zeit etablierte sich in Deutschland übrigens auch die Harald Schmidt Show, die sich stark an Lettermans Konzept anlehnte.) Letterman hielt an der altbewährten Formel (humorvoller Monolog mit Aktualitätsbezug, wiederkehrende satirische Segmente, Interviews mit Stars und Musikaufführungen) fest und übergab die Show 2015 schließlich an Stephen Colbert. Unter Colbert entwickelte sich die Sendung zur quotenstärksten Late-Night-Show im US-amerikanischen Fernsehen – und das, obwohl er sie, etwa im Gegensatz zu Jimmy Fallon, viel stärker politisierte. Was also war The Late Show with Stephen Colbert noch?

Eine politische Late-Night-Show

The Late Show with Stephen Colbert mag sich in die Tradition der publikumsstarken Late-Night-Shows einreihen, doch ihr Gastgeber unterscheidet sich von Vorgängern wie Jack Paar, Steve Allen oder Johnny Carson in einem Punkt gewaltig: seiner politischen Haltung. Damit erweist er sich Kind einer Entwicklung, die als Politisierung des Late-Night-Formats bezeichnet wird (Baumgartner 2024; Kobeissi und Redden 2025; Stephens 2018). In der network era waren Fernsehformate nicht nur aus ideologischen Gründen, sondern auch aus Gründen der schieren Publikumsgröße tendenziell unpolitisch: Wer ein immenses Massenpublikum ansprechen wollte, durfte logischerweise so wenig wie möglich anecken. Johnny Carson etwa war sehr darauf bedacht, seine persönliche liberale Haltung in der Show zu verbergen. Im Interview mit Mike Wallace in der Sendung 60 Minutes im Jahr 1979 bezeichnete er es sogar als „echte Gefahr“, sich als Late-Night-Host zu ernsthaften Themen zu äußern. Wenn man dies einmal anfange, würde man sich selbst zu wichtig nehmen und den eigenen Worten ein zu starkes Gewicht zuschreiben: „You know, strangely enough you could use that show as a forum, you could sway people, and I don’t think you should as an entertainer.“ Carson verblieb damit im Bereich der politischen Comedy, also einer Form der unpolitischen Unterhaltung, die das politische Tagesgeschehen nur als Material versteht, aber keine eigene politische Haltung entwickelt (Baumgartner 2024, 243). Im Gegensatz dazu versteht Baumgartner politische Satire als dezidiert ernsthaft und Position beziehend, aber nicht notwendigerweise witzig (Baumgartner 2024, 243f.).

Stephen Colbert übernahm die Late Show in einer Zeit, in der das Fernsehpublikum stark fragmentiert und die politische Öffentlichkeit zunehmend polarisiert war, was auch eine ernsthafte politische Auseinandersetzung im Rahmen der Abend-Unterhaltung begünstigte: vor allem im Eröffnungsmonolog mit deutlichen Kommentaren zum Tagesgeschehen und in der Auswahl der Gäste. In den ersten zwei Wochen der Show im Jahr 2015 waren zum Beispiel Gouverneur Jeb Bush, Vizepräsident Joe Biden, UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, die Senator:innen Bernie Sanders, Ted Cruz und Elizabeth Warren sowie Donald Trump (als Präsidentschaftskandidat) zu Gast. Diese politischere Ausrichtung der klassischen Late-Night (auch im Vergleich zu seinem Vorgänger David Letterman) hat jedoch nicht nur mit dem Zeitgeist und dem Fernsehmarkt zu tun, sondern auch mit Colbert selbst, der sich zuvor als Korrespondent in der Daily Show unter Jon Stewart und anschließend in seiner eigenen Show The Colbert Report als dezidiert politischer Satiriker einen Namen gemacht hatte. Wer war also Stephen Colbert vor der Late Show with Stephen Colbert?

Politische Satire und postmoderne Ironie

Stephen Colbert entwickelte in der Daily Show die Figur eines konservativen Nachrichtenkommentators namens Stephen Colbert, der Fox-News-Experten wie Bill O’Reilly oder Sean Hannity parodierte. Diese Figur verkörperte er so überzeugend, dass er sie zum Zentrum einer eigenen Show namens The Colbert Report (Comedy Central, 2005–2014) machte und dort – stets in seiner Rolle – das Nachrichtengeschehen kommentierte und Interviews mit Prominenten nicht nur aus der Unterhaltungsbranche, sondern auch aus dem Politik- und Medienbetrieb führte. In der Show kritisierte er die Position und den Habitus der amerikanischen Konservativen unter George W. Bush, indem er diese in zugespitzter Form verkörperte und in der Performanz zu einem Simulakrum verdichtete, also zu einer Kopie ohne Original. Diese spezifisch theatralisch-spektakuläre Form von Satire bezeichnet Geoffrey Baym (2010, 123–143) als postmodern, nicht zuletzt deswegen, weil sich die gesamte Show im Modus der Ironie, Parodie und damit der Uneigentlichkeit vollzog. Sogar Auftritte außerhalb der Show absolvierte Stephen Colbert in character, beispielsweise seine Rede beim White House Correspondents Dinner im Jahr 2006, in der er den damaligen Präsidenten George W. Bush und die versammelte Hauptstadtpresse für die Informationspolitik und Berichterstattung über den Irak- und Afghanistankrieg kritisierte.  

Vom Postfaktischen zur Selbstzensur

Im Colbert Report vermischten sich Unterhaltung, Spektakel, Information und Kritik (Baym 2010, 126) zu einer komplexen Form des politischen Engagements, die trotz ironischem Spiel ein ernsthaftes Anliegen verfolgte (Baym 2010, 142f.): die Qualität der Berichterstattung und Einordnung der Politik im (Kabel-)Fernsehen zu verbessern und die Presse damit an ihre fundamentale Aufgabe zu erinnern, in der Demokratie als vierte Gewalt zu dienen. Eine besondere Rolle nahm die Sprachkritik ein in der wiederkehrenden Rubrik „TheWørd“. Aufmerksamkeit erregte etwa der Neologismus „Truthiness“, den Colbert bereits in der ersten Folge im Oktober 2005 prägte und mit dem er die zunehmenden Tendenzen der Bush-Regierung aufs Korn nahm, Verstand und Wahrheit durch Herz und Gefühl zu ersetzen. „Anyone can read the news to you“, ließ er seine Kunstfigur erklären, „I promise to feel the news at you“.

Ausschnitt aus der ersten Folge The Colbert Report vom 17. 10. 2005.

Die problematische Aufweichung von Gegensatzpaaren wie richtig/falsch, wahr/unwahr und faktisch/ fiktional unter der Bush-Regierung in den 2000er-Jahren dekonstruierte Colbert also bereits, lange bevor Trumps erster Präsidentschaftswahlkampf endgültig das postfaktische Zeitalter in der amerikanischen Politik einläutete. So gesehen war er prädestiniert, auch in seiner Late-Show die Trump-Kandidatur und -Präsidentschaft als scharfer Kritiker zu begleiten. Den fiktionalen Charakter Stephen Colbert ließ er noch wenige Male in der Late Show wiederauferstehen, zuletzt anlässlich der Beinahe-Absetzung von Jimmy Kimmel mit dem „Wørd“ namens „Shhhhhh!“.

Ausschnitt aus The Late Show with Stephen Colbert, hochgeladen auf YouTube am 19. 09. 2025.

Darin empfahl die Figur allen Fernsehschaffenden, von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen und einfach den Mund zu halten: „You can have your rights just as long as you don’t use them.“ Natürlich könne man weiter senden: „You can talk and still say nothing. The thing is, all you have to do is repeat whatever the approved message from the White House is today.“ Damit stellte er die perfide Strategie der Trump-Regierung aus, die Presse zur Selbstzensur zu zwingen und sie in ihrer Meinungsfreiheit zu beschneiden, während sie genau diese Schritte mit Bezug auf die Meinungsfreiheit legitimiert. Zu diesem Zeitpunkt war Colberts Show freilich schon gecancelt, also genau diesem Verstummen zum Opfer gefallen, das er so treffend charakterisierte und kritisierte. Was also fehlt nach dem Ende der Late Show with Stephen Colbert?

Eine prominente Stimme für die Demokratie

Wie David Letterman in einer der letzten Ausgaben der Late Show betonte: „You can take a man’s show, you can’t take a man’s voice.“ Stephen Colbert wird sicherlich eine prominente Stimme der Trump-Kritik bleiben und einen Großteil seines Publikums dahin mitnehmen, wohin auch immer er gehen mag. Eine personell so gut ausgestattete und angesehene Late-Night-Show eines der ältesten Fernseh-Networks der USA wird er – zumindest während der aktuellen US-Präsidentschaft – allerdings nicht mehr führen können, und es ist fraglich, ob sich ein solches Format in der aktuellen Medienlandschaft überhaupt wieder auflegen ließe. Trauer ist daher durchaus angebracht – nicht nur, weil mit der Late Show ein klassisches und aufgrund seiner satirischen Funktion auch äußerst zeitgemäßes Format verloren geht, sondern auch, weil nicht klar ist, wie lange sich die übrigen Fernsehsender ihre trump-kritischen Late-Night-Shows noch leisten können. Jimmy Fallon, Jimmy Kimmel, Seth Meyers, John Oliver und Jon Stewart immerhin aber machen weiter, freilich in unterschiedlicher Intensität und Ernsthaftigkeit, sagen den Mächtigen die Wahrheit und verschaffen ihren Zuschauer:innen auf diese Weise Genugtuung und Erleichterung.

Während der amerikanische Präsident am Tag nach Colberts Absetzung in sozialen Medien ein ebenso kleingeistiges wie schadenfrohes KI-Video veröffentlichte, auf dem er den Late-Night-Host in eine Tonne kloppt, betätigte sich Stephen Colbert als Gastgeber der lokalen Fernsehshow Only in Monroe in Monroe, Michigan (mit Jack White als Sidekick) und lenkte damit die Aufmerksamkeit auf den Bürgerjournalismus – und das obwohl oder weil der gesamte Auftritt des Satirikers eine gekonnte Parodie auf lokale Low-Budget-Produktionen darstellte. Lokal- und Bürgermedien sind keine Plattformen, die von den Superreichen zu ihrem eigenen Vorteil genutzt werden, sondern stehen ganz im Dienst der Zivilgesellschaft. Es ist bezeichnend, dass Stephen Colbert seine Prominenz zur Förderung eines solchen lokalen Mediums einsetzt – stärken genau solche Medieninitiativen doch das Vertrauen der Menschen in die Berichterstattung genauso wie ihre Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement. Colberts Folge von Only in Monroe wurde bislang über 1,3 Millionen Mal aufgerufen und verhalf dem Community-Sender offensichtlich auch bereits zu Spenden in der Höhe von mindestens 7.500 Dollar. Seien wir also gespannt, was sich Colbert noch einfallen lässt, um dem Trump-Regime seine Stimme, sein satirisches Talent und seine Wohltätigkeit entgegenzusetzen.

Literatur:

Baumgartner, Jody C.: The Rise and Fall of Political Comedy on Late Night TV. In: The Communication Review 27/3 (2024), 242–55. https://doi.org/10.1080/10714421.2024.2375138

Baym, Geoffrey: From Cronkite to Colbert: The Evolution of Broadcast News. Boulder; London: Paradigm Publishers 2010.

Horton, Donald; Wohl, R. Richard Wohl: Mass Communication and Para-Social Interaction: Observations on Intimacy at a Distance. In: Psychiatry 19/3 (1956), 215–229.

Kobeissi, Hussein; Redden, Guy: Figuring out Trump: The Re-Politicization of US Late Night Talk Shows in a Polarized Public Sphere. In: Comedy Studies, May 24 (2025), 1–17. https://doi.org/10.1080/2040610X.2025.2509430.

Stephens, D.: The Ides of Laughs: The Politicisation of American Late-Night Talk Shows Over Time and Under Trump. In: Journal of Promotional Communications 6/3 (2018), 301–323.

Timberg, Bernard M.: History of Television Talk: Defining A Genre. In: Ders.: Television Talk. A History of the TV Talk Show. Austin: University of Texas Press, 2002, 1–18.

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