Kategorie: To be Continued
-
Und jährlich grüßt das „guilty pleasure“

@anneganzert guckt Dschungelcamp. Nicht ganz unschuldig. Ein Gedankenzapping zu schambehaftetem TV-Konsum. Januar im deutschen Privatfernsehen heißt: „Willkommen zurück im Dschuuungel driiiin“, wie Sonja Zietlow nicht müde, wird in die Kamera zu trällern. Zwar mittlerweile mit Moderationskollege Nummer 3, aber nichtsdestotrotz ist und bleibt „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ erfolgreich seit 16 Staffeln.…
-
Schnell noch zur Toilette, um nichts zu verpassen

20.15 Uhr-Prime-Time „Samstagabend Live“ als die Rettung des linearen Fernsehens? Nur ein paar Gedanken – ein Kommentar von @christinepiepiorka Wann schaltest du den Fernseher an? Ich meine hier nicht nur das Gerät, sondern das lineare Fernsehprogramm, nicht die Mediathek oder ein Streamingdienst. Nein, ich meine echtes Live-Fernsehen. Was also hat dir das Fernsehen zu bieten? Natürlich…
-
Fernsehen 24/7

Auf der diesjährigen Jahreskonferenz der Gesellschaft für Medienwissenschaft 2022 haben alle Anwesenden an der Martin-Luther-Universität in Halle das Thema ARBEIT vielseitig diskutiert. Dieser Beitrag zeigt eine komprimierte Version eines Vortrags aus dem Panel der AG Fernsehen (in Kooperation mit der AG Medienindustrien): Fernsehen zwischen Arbeit und Freizeit – Perspektiven aus Produktion und Rezeption.
-
„Protecting our Honor, Bro“ Musikalische Erzählformen in The Umbrella Academy

von Monika Weiß @drweissmo Seit Relaunch des Blogs ist nunmehr die erste Autorinnen-Runde abgeschlossen. Sechs Beiträge, sechs Themen, und es erweisen sich bisher folgende fernsehdominante Formen als diejenigen von Interesse: Serien, Reality-TV, Flow, aber vor allem aus einer plattformübergreifenden, trans- bzw. intermedialen Perspektive heraus. Nachdem Jana Zündel zuletzt die ‚Memebarkeit‘ der HBO-Serie Euphoria (seit 2019)…
-
„Bitch, you better be memeable!“ Euphoria, Fernsehserien und die Mashup-Kultur

von Jana Zündel (@janazuendel) Ob nebenher laufend, aus Gewohnheit eingeschaltet, in der Gruppe zelebriert oder alleine ‚durchgesuchtet‘: Serien gehören zu unserem Alltag, sie begleiten und beanspruchen unsere Freizeit – ein Umstand, der sich durch Mediatheken, Streaming-Dienste und Video-Plattformen nur noch verstärkt hat. Aufgrund dieses Überangebots und ihrer Omnipräsenz in der digitalen Medienkultur schlagen heute allerdings…
-
Reality TV und das Spiel mit dem ›Insiders‹-Status

In der letzten Episode von „To be Continued“ stellte @christinepiepiorka fest: „Da ist es ja wieder das Fernsehen„. Ganz in diesem Sinne geht es @anneganzert dieses Mal um „Insiders“ und die Fortsetzung eines Genreklassikers, verschoben in Binging und Streaming, oszillierend an der Grenze von Fiktion und Projektion, und von Inklusion und Exklusion von Zusehenden. Bienvenidos…
-
Da ist es ja wieder – das Fernsehen! (Rück)kehr zum Fernsehen.
Von Christine Piepiorka (@christinepiepiorka) Nachdem wir hier gefragt „Was bleibt vom Fernsehen übrig?“, sage ich nun „Da ist es ja wieder – das Fernsehen“. Denn schauen wir uns in den letzten Jahren in dem Spektrum des Bewegtbildes um, fällt auf, dass Delinearität einen eigenen Wert und Dominanz für Streaminganbieter wie Netflix und Co erhielt. Kein…
-
Essen konsumieren, sich Medien einverleiben

Von Kim Carina Hebben Im letzten Beitrag wurde gefragt, und aufgezeigt, was noch vom Fernsehen übrig ist. Delinear und konvergent weisen auch seine gegenwärtigen Aktualisierungen typische Strukturmerkmale des Fernsehens auf. Dabei ändert sich nicht nur das Fernsehangebot, sondern auch die Umgangsweisen seiner Nutzer*innen, für die Fernsehen nicht nur das Gerät im Wohnzimmer, sondern auch die…


